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Die besten Schlauchboote im Überblick

Rafting Boote

Rafting ist inzwischen zu einer sehr populären Freizeitsportart geworden, bei der man mit einem Schlauchboot Wildwasserstraßen der verschiedenen Schwierigkeitsgrade befährt. Häufig werden Rafting Touren bei kommerziellen Anbietern gebucht. Dadurch ist das Rafting zu einem sicheren Freizeitvergnügen geworden. Gerade hier sind speziell entwickelte Sicherheitsmaßnahmen von öffentlichen Institutionen für die Anbieter ein Garant für einen sorglosen Ausflug.

Allerdings sollten sich auch privat organisierte Rafting Touren immer an diesen Sicherheitsmaßnahmen orientieren, um Unfälle zu vermeiden. Bei den kommerziellen Angeboten werden die Boote regelmäßig kontrolliert und entsprechend abgenommen. Außerdem gibt es auch klare Vorschriften bezüglich des mitzuführenden Gepäcks.

Werden die üblichen Sicherheitsregeln nicht eingehalten, so kann aus dem Rafting Vergnügen schnell eine gefährliche Sportart werden. Unfälle gab es in der Vergangenheit vor allem auf privat organisierten Rafting Touren.

Der Aufbau eines Raftings Bootes

Ein Schlauchboot, das zum Rafting eingesetzt wird, hat mit einem Schlauchboot, das für den vergnüglichen Einsatz auf einem Badesee vorgesehen ist, nichts zu tun. Auf Grund der Belastungen, denen ein Rafting Boot standhalten muss, werden hier sehr strapazierfähige Materialien verwendet. Diese bestehen häufig aus einem strapazierfähigen und mehrlagigen Gewebe. Zudem sind sie je nach Beanspruchung auch noch mit weiteren Verstärkungen ausgestattet.

Je nach gewählter Größe verfügen diese Boote über mehrere Luftkammern. Das ist sehr wichtig, denn sollte das Boot doch einmal einen Schaden durch eine ungewollte Kollision mit Felsen oder Ähnlichem nehmen, so garantieren die unterschiedlichen Luftkammern, dass das Boot dennoch schwimmfähig bleibt.

Bei Booten, die speziell für das Rafting gefertigt werden, sind die Fertigungsprozesse häufig sehr komplex. Hauptsächlich werden Klebeverbindungen für das Zusammenfügen der Luftkammern und Nähte verwendet, die für sehr belastbare Verbindungen der einzelnen Bootsteile sorgen.

Welche Größen werden bei Rafting Booten angeboten?

Rafting Touren gibt es sowohl für zweier Teams als auch für große Gruppen bis zu 16 Personen. Die Großbesatzungen finden sich allerdings in der Regel eher bei kommerziellen Anbietern.

Die Kajaks für 2 Personen

Aber gerade wenn man mit nur 2 Personen den Wildwasserspaß genießen möchte, dann bieten sich hier die sogenannten Schlauchkanadier oder Kajaks an. Die Wildwasserkajaks sind speziell für die besonderen Anforderungen des Wildwassers konzipiert worden.

Über eine Finne verfügt ein Wildwasserkajak natürlich nicht, denn hier geht es ja nicht darum, eine perfekte Geradeausfahrt ausführen zu können.

Damit die Kajaks optimal für den Wildwassereinsatz geeignet sind, sind sie zum einem sehr wendig und zum anderen sind sie in der Regel mit Öffnungen ausgestattet, die das Ablaufen von eindringendem Wasser ermöglichen. Ein Kajak, das speziell auf das Rafting ausgerichtet ist, verfügt zudem über wasserdichten Stauraum. Hier lässt sich dann optimal die Ausrüstung, der Proviant und das Gepäck lagern, ohne dass es nass wird.

Natürlich hat auch hier das Material sehr großen Einfluss auf die Fahreigenschaften und auf die Robustheit des 2 Mann Rafting Bootes. Die Hülle muss entsprechend robust und dick sein, um einer eventuellen Kollision mit Steinen oder anderen spitzen Gegenständen standhalten zu können.

Bei den Kajaks findet aus diesem Grund häufig PVC seinen Einsatz. Dieses Material schützt das Boot nicht nur vor Beschädigungen, sondern es hält vor allem auch dem hohen Luftdruck stand. Der Luftdruck ist entscheidend für die Stabilität und Festigkeit des Bootes. Besonders vorteilhaft ist, dass man einen Riss im PVC, der eine mehrlagige Struktur aufweist, sehr schnell mit Flicken reparieren kann.

Da PVC sowohl günstig als auch langlebig ist, wird es häufig als Anfänger Kajaks genutzt. Zu den neueren Materialien zählt das Polyurethan. Im Wassersport findet es erst seit kürzerer Zeit Anwendung. Es zeichnet sich durch extreme Robustheit und Langlebigkeit aus. Besonders widerstandfähig erweist sich dieses Material bei punktuellen Belastungen und Abschürfungen. Auf Grund dieser Eigenschaften sind Kajaks, die aus Polyurethan gefertigt sind, deutlich teurer.

Rafting Boote für 4 und mehr Personen

Ein Rafting Boot für eine Familie muss natürlich größer und vor allem sehr stabil sein. Die häufigsten verwendeten Formen sind symmetrische Rafts. Boote mit dieser Form können 4-12 Personen aufnehmen. Hier wird in der Regel ein sehr robustes, mehrlagiges gummiertes Gewebe mit mehreren unabhängigen Luftkammern verwendet. Hier stehen Längen von 3,50 m bis 6 m zur Auswahl. Je nach Länge sind die Boote dann auch unterschiedlich breit, so liegen die Breiten zwischen 1,80 m und 2,50 m.

Wichtige Kriterien bei einem Rafting Boot

Je höher der Luftdruck, desto mehr Stabilität bietet das Boot. Zudem trägt er für erhöhten Fahrkomfort bei. Der höhere Luftdruck verringert den Widerstand, da das Boot viel stabiler auf dem Wildwasser liegt. Gleichzeitig verhindert der erhöhte Luftdruck auch ein Einknicken des Bootes und zusätzlich werden seine Gleichgewichtseigenschaften deutlich verbessert. Zudem lässt es sich leichter paddeln und besser steuern.

Auch die Bootsform spielt eine wichtige Rolle, denn ein Boot, das harmonisch rund aufgebogen ist, lässt sich zum Beispiel auch viel besser und einfacher steuern. Außerdem gleitet es auch deutlich geschmeidiger über die Wellen.

Besonders hochwertige Rafting Boote sind zudem mit einer speziellen Bootshaut ausgestattet. Diese ist dann dupliert und auch erneuerbar. Hier sind die Seitenschläuche und ebenso der Bootsboden mit einer zweiten Bootshaut verstärkt.

Ein so konzipiertes Rafting Boot kann natürlich auch heftigen Kollisionen, sei es mit einem Felsen ober bei einem Bodenkontakt zum Beispiel wegen schwerer Beladung, sehr gut standhalten. Sollte die Bootshaut starke Abnutzungserscheinungen zeigen, so lässt sich die duplierte Bootshaut erneuern.

Besonders vorteilhaft und hochwertig sind Schlauchboote, die zudem mit durchgehenden Sicherheitsschoten ausgerüstet sind. Sollte es doch einmal zu einem Schaden kommen, so behält das Boot über die ganze Länge die Luft. Es sinkt weder vorne noch hinten ab. So kann die Rafting Tour problemlos fortgesetzt werden.

Weitere Ausrüstungsdetails

Besonders komfortabel und sicher wird die Tour, wenn das Boot mit rutschfesten Sitzauflagen auf den Seitenschläuchen ausgestattet ist.

Damit das Rafting Boot nicht unter dem dauerhaften Wassereinbruch leidet, sollte es auf jeden Fall mit Lenzlöchern auf der Bodenseite ausgerüstet sein. So läuft das Spritzwasser jederzeit ungehindert wieder ab.

Wichtig ist außerdem, dass ein Rafting Boot mit einer dicken Rundumleine versehen ist. Hier kann sich zum einen während der Tour sehr gut festhalten, zum anderen lässt sich das Boot dank der Leine auch besser zum Wasser tragen. Aber auch Bug- und Heck-Griffe sollen nicht fehlen. Auch sie dienen zum Tragen und natürlich zum Festbinden des Bootes, wenn die Gruppe mal eine Pause an Land einschieben möchte.

Zusätzliche individuelle Sicherheitsausstattung

Häufig kann man noch zusätzliche Sicherheitsfeature für ein Rafting Boot wählen. Besonders guten Halt bieten beispielsweise schmal zusammenlaufende Fußkappen.

Zusätzliche Einstiegshaltegriffe links und rechts der Sitzrollen sind ebenfalls sehr empfehlenswert, denn sie erleichtern es, sich vom Wasser wieder ins Boot zu ziehen.